QUO VADIS AKADEMIE
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FÜR SICHERHEIT & MANAGEMENT

 

Länderförderungen in Sachsen (Beispiele):

1. Weiterbildungsscheck betrieblich - ESF-Richtlinie Berufliche Bildung 2014 - A

Förderung von Weiterbildung mit dem Weiterbildungsscheck Sachsen: Beim Weiterbildungsscheck betrieblich übernimmt der Europäische Sozialfonds in Sachsen einen Teil der Kosten einer betrieblichen Weiterbildung.

Das Verfahren für den Weiterbildungsscheck betrieblich: Das Unternehmen sucht sich eine Weiterbildung für seine Mitarbeiter aus, holt drei Angebote ein und reicht den Förderantrag bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - ein.

Zielgruppe

Beschäftigte, Selbständige, Auszubildende, dual Studierende, Werkstudenten, Praktikanten, Personen in Elternzeit, Arbeitslose mit einer Einstellungszusage.

Voraussetzungen

  • Das Unternehmen hat weniger als 250 Mitarbeiter.
  • Der Hauptwohnsitz oder Arbeitsort der Teilnehmer befindet sich im Freistaat.
  • Das Unternehmen hat eine Niederlassung im Freistaat.
  • Der Förderbetrag liegt bei mindestens 700 Euro.
  • Weiterbildung erfolgt durch externe Dienstleister.
  • Die öffentliche Hand ist mit nicht mehr als 25 Prozent am Unternehmen beteiligt.

Höhe der Förderung

  • Der reguläre Fördersatz entspricht 50 %.
  • Der der erhöhte Fördersatz von 70 % gilt für Unternehmen, die Auszubildende, Geringqualifizierte ohne Berufsabschluss oder ältere Beschäftigte ab 50 Jahre in eine Weiterbildung bei einem externen Bildungsanbieter senden.

    Hinweis: Unternehmen, die in ihrem Haus eine Schulung für ihre Mitarbeiter machen, erhalten einen Fördersatz von 70 %, wenn alle Teilnehmer der genannten Zielgruppe angehören. Ansonsten beträgt der Fördersatz 50 %.

    Es erfolgt keine Differenzierung nach Inhalt der Weiterbildung (allgemein/spezifisch).

Thematik: Berufliche Qualifizierung

Zielgruppe: Unternehmen

Zuständige Stelle:

Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB)
Pirnaische Straße 9

01069 Dresden

Tel. (03 51) 49 10-49 30

Fax (03 51) 49 10-10 15

E-Mail: servicecenter@sab.sachsen.de


2. Weiterbildungsscheck individuell - ESF-Richtlinie Berufliche Bildung 2014 - B

Der Weiterbildungsscheck individuell in Sachsen richtet sich an alle, die sich beruflich weiterbilden möchten. Beim Weiterbildungsscheck werden bis zu 80 Prozent der Weiterbildungskosten durch einen Zuschuss gefördert.

Das Verfahren ist einfach: Sie suchen sich eine Weiterbildung aus, holen drei Angebote ein und reichen den Förderantrag bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank - ein.

Zielgruppe

Beschäftigte, Azubis, Berufsfachschüler (ab vollendetem 18. Lebensjahr), arbeitslose Nichtleistungsempfänger/Wiedereinsteiger

Höhe der Förderung

  • Der reguläre Fördersatz entspricht 70 %.
  • 50 % Zuschuss erhalten Antragsteller, die im Landesdirektionsbezirk Leipzig inkl. ehemaliger Landkreis Döbeln wohnen.
  • 50% der Weiterbildungskosten erhalten Beschäftigte mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 2.500 bis 4.000 Euro, Bedingung: befristetes Beschäftigungsverhältnis, Leiharbeiter, Weiterbildung dient zum Erwerb eines ersten akademischen Grades. Hinweis: Beschäftige, die mehr als 4000 Euro verdienen, erhalten keine Förderung.
  • 80% der Weiterbildungskosten erhalten Azubis, Berufsfachschüler (ab vollendetem 18. Lebensjahr) geringfügig Beschäftigte (mit einem Arbeitsentgelt von max. 450 Euro/Monat) und Nichtleistungsempfänger/Wiedereinsteiger. Die Weiterbildung kostet hier mind. 300 Euro.

Voraussetzungen

  • Ihre Weiterbildung kostet mindestens 1000 Euro.
  • Sie haben Ihren Hauptwohnsitz in Sachsen.

Thematik: Berufliche Qualifizierung

Zielgruppe: Erwerbspersonen

Zuständige Stelle:

Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB)
Pirnaische Straße 9

01069 Dresden

Tel. (03 51) 49 10-49 30

Fax (03 51) 49 10-10 15

E-Mail: servicecenter@sab.sachsen.de


3. Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen - ESF-Richtlinie Berufliche Bildung 2014 – I  L

Der Freistaat Sachsen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) beschäftigungspolitische Projekte im Rahmen der Umsetzung der Strukturpolitik der Europäischen Union. Finanziert werden Vorhaben, die die Beschäftigungsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen mit erheblichen Problemlagen verbessern und im Rahmen der Vorhaben die Voraussetzungen für die Aufnahme einer weiterführenden Maßnahme (zum Beispiel berufliche Qualifizierung oder Vorhaben zur Arbeitsmarktintegration) schaffen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Maßnahmeträger. Dies können juristische Personen oder Personenvereinigungen sein. Der Zugang der Teilnehmer in die Maßnahmen erfolgt über die zuständige Arbeitsagentur bzw. den zuständigen Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende.

Thematik: Berufliche Qualifizierung

Zielgruppe: Langzeitarbeitslose

Zuständige Stelle:

Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB)
Pirnaische Straße 9
01069 Dresden
Tel. (03 51) 49 10-49 30
Fax (03 51) 49 10-2 10 15  

E-Mail: servicecenter@sab.sachsen.de


4. Meisterbonus Sachsen

Der Freistaat Sachsen fördert erfolgreiche Absolventen einer gewerblich-technischen, land-, forst- oder hauswirtschaftlichen Aufstiegsfortbildung zum Handwerksmeister, Industriemeister oder Fachmeister. Ziel der Förderung ist die Sicherung des Fachkräftenachwuchses in besonders vom Fachkräftemangel bedrohten Berufen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind die sächsischen Handwerkskammern und die sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie die Absolventen von Aufstiegsfortbildungen im land-, forst- und hauswirtschaftlichen Bereich.

Voraussetzungen

Die Fortbildung muss nach dem 1. Januar 2016 erfolgreich abgeschlossen worden sein. Es muss sich um einen in der Anlage aufgeführten Fortbildungsabschluss handeln. Die Meisterprüfung muss vor der fachlich und örtlich zuständigen Stelle im Freistaat Sachsen abgelegt und das Zeugnis von dieser ausgestellt worden sein. Hauptwohnsitz und Beschäftigungsort müssen zum Zeitpunkt der Prüfungsanmeldung oder zum Zeitpunkt der Feststellung des Prüfungsergebnisses in Sachsen liegen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form von eines Zuschusses. Die Höhe des Zuschusses beträgt 1.000 EUR je Absolvent.

Antragsverfahren

Absolventen wenden sich an die zuständige Kammer beziehungsweise an das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Thematik: Fachkräftemangel

Zielgruppe: Angehende Meister

Zuständige Stelle:

Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB)
Pirnaische Straße 9
01069 Dresden
Tel. (03 51) 49 10-49 10
E-Mail: servicecenter@sab.sachsen.de